Wie findet man einen guten Webdesigner?

In Deutschland ist der Begriff “Webdesigner” keine geschützte Berufsbezeichnung, weshalb sich jeder, der mit einem Grafikprogramm oder einem sogenannten Webbaukasten umgehen kann, sich so nennen darf. Deshalb sollte man bei der Wahl eines Webdesigners vorsichtig sein, denn eine mangelhafte Website kostet ein Unternehmen mehr Kunden, als man glauben mag.

Website des Webdesigners

Ein gutes Indiz ist immer die Website des Webdesigners. Passen Farbgebung, Schriftarten und Grafiken zur Dienstleistung? Ist die Seite suchmaschinenoptimiert? Wie benutzerfreundlich ist sie?

Diese Fragen sollte man sich stellen, um grob zu prüfen, ob der Webdesigner wirklich etwas taugt.

Desweiteren sollte man sich die Zeit nehmen, die Texte zu lesen. Treten vermehrt abgedroschene Phrasen auf, so hat dieser Webdesigner wohl eher wenig Ahnung. Ein Guter bringt viele Informationen in einen Text und verpackt diesen mit einer gewandten Ausdrucksweise.

Referenz
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Da man es als Kunde wissen will, mit wem man es zu tun hat, bieten die meisten Webdesigner auf der eigenen Seite eine Art Steckbrief über sich selbst. Hier können unter anderem Qualifikationen und Referenzen eingesehen werden. Dabei sollte man auch auf Erfahrungen in diesem Bereich achten.

Content-Mawebnagement-System

Das Content-Management-System (CMS) ist dafür da, Inhalte selbst anpassen zu können. Es gibt zahlreiche gute Programme kostenlos. Also ist Vorsicht geboten, wenn ein Webdesigner dafür etwas berechnet. Es sei denn, die Ansprüche sind so speziell, dass ein Zusatzmodul für das System entwickelt werden muss. Dies nimmt natürlich Arbeitszeit in Anspruch. In der Regel ist das jedoch nicht nötig, da die Tools sehr umfangreiche Funktionen bieten.

Vertragsbedingungen

Es gibt zahlreiche Webdesigner, die für die Erstellung und die Pflege der Website eine monatliche Pauschale verlangen, die zwischen 50,- und 150,- € liegt. Diese Verträge haben eine Laufzeit von 24 oder 48 Monaten und verlängern sich automatisch. Von solchen Angeboten sollte man die Finger lassen. Ein seriöser Webdesigner vereinbart meist einen Festpreis für die Erstellung der Website und berechnet spezielle spätere Anpassungen separat, die nicht vom Unternehmen selbst durchgeführt werden können.

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